Überwältigende Premiere des Rollenden Museums Stuttgart

grüner Fiat 500

Stuttgart, 16. März 2013: Anlässlich der »Langen Nacht der Museen«, am , wurde vom Württembergischen Automobil Club 1899 e.V. “ das »Rollende Museum Stuttgart« ins Leben gerufen. Weil wir Oldtimer lieben, haben wir gemeinsam, mit Oldtimerfreunden aus der ganzen Region, einen freiwilligen Beitrag, zur breiten Anerkennung des historischen Automobils als Kulturgut geleistet. Das erste Rollende Museum Stuttgart war auf Anhieb ein Erfolg. Es passt ideal zur Autostadt Stuttgart. Während der „Langen Nacht der Museen“ wurden alle beteiligten Oldtimerfahrer  Teil der von Lift Stuttgart seit Jahres erfolgreich durchgeführten Kulturveranstaltung.

Großer Dank gilt allen Teilnehmern und Helfern, ohne deren Engagement, hätte der Oldtimer-Event vom WAC niemals alleine auf die Beine gestellt werden können. Wir alle gemeinsam haben die Lange Nacht der Museen« um eine dynamische Facette bereichert. Bei allen Beteiligten, Fahrern, Helfern und den unzähligen Fahrgästen, war die Mimik von 19 – 24 Uhr auf Dauergrinsen eingestellt. Lachende Gesichter, wohin man auch schaute. Die unglaubliche Geduld, der in langen Schlangen wartenden Fahrgästen, wurde letztendlich mit hautnahem Oldtimer-Feeling belohnt. Ob als Beifahrer im sportlichen Zweisitzer, als Fahrgast im historischen Neoplan-Omnibus, im Feuerwehrauto oder auf dem Schwiegermuttersitz der Vorkriegsfahrzeuge, das Rollende Museum Stuttgart war von der ersten Minute an ausgebucht.

Am Schlossplatz sorgte Rainer Klink, der Chef des Tübinger Boxenstop-Museums, mit seiner köstlichen Moderation für Kurzweil und gute Laune unter den wartenden Fahrgästen. Kalte Füsse wurden weggelacht. Seine Moderatoren-Kollegen, Walter Zipser beim Porsche Museum und Dirk Johae beim Mercedes Museum, standen ihm in Nichts nach. Selbst Petrus, der alte WACler, spielte mit. Von der Schneefront, die Deutschland bis Donnerstag teilweise lahm gelegt hatte, war in Stuttgart nichts zu sehen. Zwei strahlend blaue Sonnentage, exakt reingezirkelt zwischen dem Regentief, das pünktlich am Morgen nach unserem Rollenden Museum, über Stuttgart angekommen war.

Den Fahren der sechzig Oldtimer-Fahrzeuge wurde nicht langweilig. Sie waren mit Ihren Klassikern rundum im Einsatz. Wegen des Schneefalls, am Donnerstag vor der Veranstaltung und dem damit verbundenen Streusalz, ließen einige Besitzer ihre Schätzchen lieber in der Garage stehen. Wofür der WAC, als Veranstalter, volles Verständnis hat. Wir freuen uns alle schon heute, wenn im Folgejahr der Ehrenhof des Neuen Schlosses, bis auf den letzten Platz mit einer riesigen Oldtimer-Flotte ausgefüllt sein wird.

Nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten, für Ihr großes Engagement. Der spezielle Dank gilt den Verantwortlichen des Porsche Museums, die dem WAC für einen Tag, den eigentlich von Porsche belegten Namen, „Rollendes Museum“, überlassen haben.

Bilder zum Rollenden Museum Stuttgart

http://www.flickr.com/photos/wac1899/sets/72157633021493608/

Beitrag von STZ Online

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lange-nacht-der-museen-in-stuttgart-haeppchen-im-hafen-und-rollendes-museum.14dda359-3ddf-45bd-a7ed-573e377a3e75.html

3 Kommentare

  1. Historisches Feuerwehrfahrzeug Mercedes LF8

    Das Löschgruppenfahrzeug ist jeweils 9 mal zum Mercedes Museum und 3 mal zum Porsche Museum gefahren.

    Das Fahrzeug war immer randvoll, die Stimmung war erste Klasse. – Leerfahrten gab es da keine. – Da die Heizung im Löschgruppenfahrzeug auch recht wirksam ist, Sitzkissen für die Mannschaftkabine (9-Sitzer) in ausreichender Zahl vorhanden waren, passte alles. – Bis 1 Uhr Sonntag morgen, vom Neuen Schloss aus zu Mercedes und Porsche, wurden insgesamt mindestens 190 Personen befördert. Es hat sehr großen Spass gemacht und wird 2014 gerne wiederholt.

  2. Sensationell das Ganze. Der Fiat 500 war zwar sehr beliebt und ständig umlagert, aber da er nunmal keine in der Neigung verstellbaren Sitze hat, wurde es nach ein paar Stunden Fahrt halt doch ein wenig anstrengend. Mein Rücken tut mir heute noch weh. Wenn ich nächstes Jahr wieder dabei bin, komm‘ ich mit dem Strich-8.

    • Autor

      Es zeigt sich bei jedem Oldtimer-Event: Die Kleinsten sind die größten Sympathieträger. Im Namen des WAC und aller Oldtimerfreunde, die auf ihr faszinierendes Hobby und ihr fahrendes Kulturgut bei Aktionen mit solch großer Breitenwirkung, aufmerksam machen,nochmals herzlichen Dank für’s Dabeisein. Bei unserem nächsten Treff im Clubhaus, machen wir gemeinsam solidarische Dehnübungen für Ihren geschundenen Rücken. Als Minifahrer kann ich gut mitfühlen.
      G. Brückmann WAC

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