Prof. Dr Gaspardo spricht beim Clubabend über Multitasking

Gaspardo
  • 02 Okt 15

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Wer am Dienstag, den 29.09.2015 nicht im WAC war, hat einen besonderen Vortrag versäumt. Herr Prof. Dr. Nello Gaspardo, Professor für Rhetorik, Internationale Verhandlungsführung und Leadership an der ESB Business School, sowie für den Fachbereich Internationales Management im MBA-Studiengang an der Hochschule Reutlingen, hielt einen interessanten und lebhaften Vortrag über ein sehr aktuelles Thema.

Schon die Vita von Herrn Prof. Dr. Gaspardo ist außergewöhnlich: geboren in Italien · Lehre als Einzelteileverkäufer und Vertreter bei FIAT Pordenone · Besuch der Privatschule Maturum · Frankfurt am Main · mit Abschluss deutsches Abitur · Studium der Agrarwissenschaft an der TU München · Abschluss: Dipl.-Ing. agr. · selbstständige Tätigkeit auf europäischer Ebene im Bereich Import-Export · Marketing, Kommunikation · Promotion an der Philipps-Universität Marburg zur Erlangung des Grades: Dr. phil. · Dozent an der Philadelphia-University (USA),

· 2008 Erhalt des Landeslehrpreises Baden-Württemberg für Innovatives Lehren · Professor an der Hochschule Reutlingen. Prof. Dr. Gaspardo lehrt in den Unterrichtssprachen Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Der englische Begriff Multitasking, so Prof. Dr. Gaspardo, kommt aus dem Computerbereich und beschreibt ein Verhalten, bzw. eine Arbeitsweise um viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Diese Herausforderung hat in den vergangenen Jahren in den Medien,
im Beruf und im Alltag immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Vortrag schilderte sowohl die Möglichkeiten als auch die Gefahren des Multitasking-Verhaltens und setzte sich kritisch mit dieser Thematik auseinander.

Es wurde die Frage aufgeworfen, ob wir überhaupt in der Lage sind im Auto verschiedene Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, z. B. telefonieren, Autofahren, Navi beobachten, etc., ohne dass hierdurch das Risiko von Fahrfehlern erhöht wird oder es gar zu Unfällen kommt. Unter Einbeziehung des Auditoriums wurde dies teilweise kontrovers diskutiert. Einig war man sich allerdings, dass eine exzessive Benutzung elektronischer Geräte zur Isolation, ständiger Ablenkung und zu Aufmerksamkeitsproblemen führen kann.

Bemerkenswert waren die Ausführungen zu einer Studie, wonach durch die Nutzung elektronischer Geräte und Multitasking seit Jahren sowohl die Qualität der zu bearbeitenden Aufgaben als auch die Entwicklung der Intelligenz der Verwender stetig abnimmt. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken wird Monotasking zunehmend wieder in den Vordergrund gerückt.

Es war ein nicht nur unterhaltsamer, sondern sehr anregender und interessanter Abend.

https://www.flickr.com/photos/wac1899/albums/72157660927686369

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